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Wenn Eltern Angst vor Zahnbehandlungen haben

Alle Eltern wünschen sich für ihre Kinder gesunde Zähne. Moderne Prophylaxeprogramme, die sogar von den Krankenkassen unterstützt werden, und kinderfreundliche Behandlungsmethoden machen dies möglich. Mit dem Zahnarztbesuch verbindet man oft Schmerzen und unangenehme Behandlungen – dies ist aber in der modernen Zahnmedizin oft vermeidbar, indem man frühzeitig Karies und Entzündungen erkennt oder sogar vorbeugen kann. Aber auch die angstfreie Vorbereitung des Kindes zuhause ist entscheidend für eine gute Zahnbehandlung. Was können Eltern tun, die vielleicht sogar selbst große Angst vor zahnärztlichen Behandlungen haben?

Zuerst sollte diese Angst nie vor dem Kind kommuniziert werden. Auch darf nie mit einem Zahnarztbesuch oder gar der Betäubungsspritze als Strafe für das Fehlverhalten eines Kindes gedroht werden. Vielmehr sollte dem Kind die Möglichkeit gegeben werden, viele positive Erfahrungen beim Zahnarzt zu sammeln. Dafür bieten sich Kontrolluntersuchungstermine und die Zahnputzschule an. Denn auch Karies an den Milchzähnen sollte vermieden und behandelt werden, da Schmerzen und Entzündungen entstehen, die den kleinen Körper belasten und zu Schäden an den bleibenden Zähnen führen können.

Besonders wichtig ist es, Kinder zu loben oder auch zu belohnen, wenn sie gut mitgemacht haben – dies stärkt das positive Gefühl beim Zahnarzt. Je nach Umfang der Behandlung können sich die Kinder bereits in der Praxis ein kleines Geschenk aussuchen. Aber auch den Eltern steht es natürlich frei, eine Belohnung für gute Mitarbeit zu verschenken. „Kinderfreundliche Sprache und Medien ermöglichen es uns in unserem praxiseigenen Kidsclub spielerisch und ehrlich den Kindern Behandlungsschritte zu erklären. Auch Themen wie Mundhygiene und gesunde Ernährung sind ein wichtiger Bestandteil unserer ganzheitlichen Behandlung“, weiß Kinderzahnärztin Ann Christine Spranke. Ein selbstsicheres Gefühl bei der Zahnpflege und das Wissen über zahngesunde Ernährung sind das Wichtigste, was man Kindern mit auf den Weg geben kann. Kindgerechte Behandlungsmethode heißt auch, dass auf die Bedürfnisse des kleinen Patienten eingegangen wird. Kinder dürfen selbst entscheiden, ob noch weitere Behandlungen am selben Tag stattfinden. Als Grundregel gilt pro Lebensjahr fünf Minuten Behandlungszeit.

Kinder sollten nicht unter Druck gesetzt werden und auch Vorwürfe schaden dem Vertrauensverhältnis sowie der Bereitschaft für eine gelungene Zahnbehandlung. Auch wenn dies bedeutet, dass Eltern mehrmals in die Praxis kommen müssen, sollten die Bedürfnisse des Kindes an erster Stelle stehen.

Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis Ann Christine und Günter Spranke

Altfriedstraße 9, 44369 Dortmund
Telefon 0231 313444
info@zahnarzt-spranke.de

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